Sind die in Johannesburg im District 9 lebenden Aliens tatsächlich böse? Und was passiert dort gerade? Mehr kann man auf dem Portal der MNU für Menschen und Aliens, d-9.com, herausfinden.

Aliens am Rande der Gesellschaft in District 9
Ebenfalls hilfreich (oder auch nicht *g*) sind die offizielle Homepage der MNU und ein MNU-kritischer Blog.
Auch das Thema Augmented Reality wird hier ganz leicht gestreift – man kann sich einen MNU Ausweis ausdrucken und damit vor der Kamera des eigenen Laptops identifizieren.
Man könnte zu all dem auch sagen, Peter Jackson hat einen interessant wirkenden SF Film produziert, der im September in die heimischen Kinos kommt. Noch mehr Infos: www.district9movie.com
Google Wave – eine fantastische Mischung bzw. Integration von E-Mail, Instant Messaging, Chat, Wiki und Collaboration Tool – wurde am 28. Mai 2009 in San Francisco von Entwickler Lars Rasmussen im Rahmen der Google I/O Entwicklerkonferenz vorgestellt.

Screenshot von Google Wave
» mehr zum Thema ‘Google Wave’ lesen
Wie wichtig sind Blogs? Wird der Journalismus dank Blog-Szene neu erfunden? Haben klassische Medien ausgedient weil sie ohnehin nur von bezahlten Anzeigen leben? Ist die Welt heute wieder einmal schlecht?
Tja, wie wichtig ist es überhaupt das zu thematisieren ohne nicht tausendfach gesagtes erneut wiederzukäuen? Da möchte ich lieber eine Seite vorstellen, die sich mit besonderer Hingabe diesem Thema widmet und noch dazu sehr lesenswert ist (*paff* – wieder ein Leser weniger hier *g*): Der Spin Doktor.
Und für den/die politisch Interessierten (heute bin ich mal ausnahmsweise politisch korrekt) gibt es zum Thema US-Wahl vor allem in der Bloggerszene so viel zu lesen, dass man garnicht mehr aufhören könnte damit:
Josh Marshall hat mit einem teil seines politischen “Blog-Imperiums” genannt “Talking Points Memo” bereits mehrmals dafür gesorgt, dass kleine Skandale große Wirkung haben. Begonnen hat er damit im Jahr 2000, als George W. Bush (endlich habe ich dieses Wort auf meinem Blog – darf ich jetzt noch immer in die USA einreisen?) sich anschickte der neue Präsident der Vereinigten Staaten zu werden. Schauen wir einmal ob subtile Meinungsäußerung bessere Resultate erzielt als Brachial-Überzeugung im Stil eines Michael Moore.
Ebenfalls sehr erfolgreich im US-Raum ist “Atrios” mit “Eschaton“, einem links gerichteten und extrem populären Blog. Es ist keine Seltenheit, dass der Autor mehrere Einträge pro Tag schreibt und mit über 100.000 Besuchern pro Tag würde ihm es auch nicht schwer fallen, von den Werbeeinnahmen leben zu können.
Welche weltpolitische Bedeutung die Wahlen in den USA haben, sieht man auch am seinerzeit von Deutsche Welle TV und ZDF initiierten US-Wahlblog 2004.
Und alles zur kommenden US-Präsidentschaftswahl findet man schön übersichtlich auf Wikipedia.
Eigentlich eine verblüffend gute Marketingidee, ganz nach dem Web 2.0 Gedanken und vollständig dem AAL-Prinzip (andere arbeiten lassen) folgend: Auf dem deutschen Pendant www.ikeahacker.de zu ikeahacker.blogspot.com konnte man bis vor kurzem noch die spannendsten Bastelanleitungen zum Thema “Pimp my IKEA-Möbel” lesen.
Doch damit ist jetzt Schluß – der schwedische Möbelriese hat dem jungen und erfolgreichen Blog den Riegel vorgeschoben. Die Frankfurter Rundschau berichtete darüber vergangene Woche.
Bleibt nur zu hoffen, dass das internationale Pendant von Ikeahacker nicht dasselbe Schicksal erleidet. Allein die dort vorgestellten Varianten von aus IKEA-Truhen umgemodelten Katzenklos sind einfach nur kultig. Möbelmodding deluxe – lasst dem Anwender doch den Spaß am kreativ sein und schaut euch vielleicht die eine oder andere Idee ab, liebe Ikea-Leute.
Das Oberlandesgericht Hamburg urteilt wieder einmal scharf in Sachen Markenschutz: Wer nicht zu einem Unternehmen gehört, darf auch kein unternehmensname(-)blog.de betreiben. Ist das etwa das Aus für Stefan Niggemeiers Bildblog?
Bloggern zufolge habe der Finanzdienstleister MLP eben ein solches Blog verklagt – das zugehörige Blog wurde inzwischen in MLP-Watchblog umbenannt. MLP hat diese Gerüchte vorerst nicht bestätigt.
In diesem Fall ist jedoch nicht der Markenschutz ausschlaggebend, sondern – im Falle von MLP völlig zu Unrecht – das Namensrecht: Das Bildblog und die Bild Zeitung üben beide primär journalistische Tätigkeiten aus – damit könnte eben das Bildblog den “Funktionsbereich des Unternehmens beeinträchtigen”. Im Falle von MLP kann man von einer solchen Übereinstimmung nicht ausgehen.
Die “Bildblog”-Betreiber werden auf jeden Fall weiterarbeiten.
Lesetipps:
Die Spiegel-Story um das Urteil des OLG Hamburg, Bildblog, MLP-Blog u.s.w.
Ein Bericht auf ProBloggerWorld zum OLGH-Urteil, Bundesligablog u.s.w.
Seit März überschwemmen Mirjam, Alina, Katharina, Joe und Tomek diverse Weblogs und Webseiten mit Kommentaren. Dabei handelt es sich um eine bezahlte Kampagne. Ausgetragen wird sie jedoch als nicht gekennzeichnete Werbung in der weitgehend unkommerziellen Blogosphäre.
Wie weit ist die Welt noch entfernt von einem Plugin, das nicht nur SPAM sondern auch verkappte Werbung in Blog-Kommentaren entfernt? Der User ‘mcnep’ hat die diversen Assoziationen zum Thema in2u dort sehr drastisch bewertet.
Gibt man den Begriff bei Google ein, gelangt man auf die Website zum neuen Calvin-Klein-Parfüm “ck-IN2U”. Realisiert wurde die Teaser-Kampagne von der Agentur d.k.d. Die Aufregung um das Thema tut ihr übriges und verstärkt die Wirkung dieser Aktion.
Es bleibt natürlich spannend, wie junge Leute darauf anspringen. Was passiert, wenn ich einmal in der Parfumerie stehe, falls mein KENZO (oops!) Duft zur Neige geht? Was kaufe ich dann – etwa das sagenumwobene in2u von Calvin Klein? Vielleicht passt es ja zu meinem ETERNITY Rasierwasser…
Werbung wirkt. Und d.k.d hat eine gute Referenz mehr: Publicity.
Kein Aprilscherz: Petite Anglaise, eine in Frankreich lebende Bloggerin aus Großbritannien, verlor ihren Job wegen eines Blogs.
Obwohl Sie weder Arbeitgeber noch Kollegen namentlich erwähnte und selbst nur unter ihrem Pseudonym auftrat, wurde sie wegen “groben Fehlverhaltens” gefeuert, nachdem Sie ihr Foto auf dem Blog veröffentlicht hatte.
Vor Gericht gab man ihr jedoch recht und verdonnerte den Arbeitgeber zur Zahlung von umgerechnet 65.000 Euro. Darüber hinaus konnte sie nach einem Interview im “Daily Telegraph” zwei Buchverträge unterzeichnen, bei einem Gesamtwert von ca. 740.000 Euro.
Selten aber doch ist die Welt gerecht.