Google hat mit dem brandneuen Service FastFlip wiedereinmal den Nagel mit dem Kopf getroffen. Die Internetkrake möchte die Tageszeitungen von unseren Frühstückstischen endgültig auf den Bildschirm verlagern. FastFlip folgt dem klassischen Google Credo, dass die Geschwindigkeit in der Benutzung den entscheidenden Unterschied macht. So präsentiert FastFlip die aktuellen Neuigkeiten als schnell ladende Bilddatei, die auf genau einer Bildschirmseite Platz findet und simuliert so das Erlebnis “Zeitung durchblättern” perfekt. Dadurch kann der Benutzer schneller von Seite zu Seite springen und natürlich auch mehr Werbung wahrnehmen.
Das User Interface beim Lesen erinnert stark an etablierte Buch-Lese-Interfaces alá Amazon’s SearchInside oder das des Safari Library. Man darf gespannt sein, ob das Service das hauseigene Google News nur Konkurrenz macht, oder es über kurz oder lang ersetzt.
Solange sich eBook Reader wie der Kindle allerdings nicht durchsetzen, wird es noch ein wenig dauern, bis FastFlip die Papierzeitung in all ihren Einsatzgebieten (Strand, U-Bahn, 00,…) ganz ersetzen kann.
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Sex ist es also, was Sie wollen? Ja, Sie, oder meinten Sie vielleicht doch SEO?
Amazon hat mir diese lustige Empfehlung beschert.
Google Page Speed – bislang nur firmenintern bei Google in Verwendung – soll Website Betreibern helfen, schnellere Webseiten zu basteln. Das Tool kommt als Plugin für den Browser Firefox und dessen Add-On Firebug zum Einsatz.
Google Page Speed schlägt dem Benutzer vor, JavaScript Code zu optimieren, ungenutzte Codeblöcke zu entfernen, Bilder zu komprimieren, die Übertragung der Dateien vom Server mit gzip zu komprimieren, und vieles mehr.
Google Page Speed downloaden
Das Search-based keyword tool – auch genannt “Keyword-Tool auf Basis von Suchanfragen” – ist nun endlich mit Daten aus Deutschland befüllt. Diese gute Nachricht für Agenturen gab es heute von Google.
Kein Aprilscherz: eBay startet – ähnlich wie “Amazon PartnerNet” – mit 1.April sein eigenes Partnernetz und kündigt langsam aber sicher die Verträge mit Commission Junction.
Schon seit jeher sind Affiliate Netzwerke wie Zanox, Belboon oder Tradedoubler von zwei Seiten bedrängt: Einerseits durch große Programmbetreiber, für die es sich auszahlt, exklusiv ein eigenes Programm zu betreiben, andererseits durch Google, die bereits in den USA und UK mit Cost-Per-Action Modellen arbeiten.
Im deutschsprachigen Raum bleibt jedoch vorerst alles beim Alten: eBay ist noch erfolgreich bei Affilinet im Programm und Amazon hat sogar ein eigenes Programm bei Zanox gestartet.
Mehr darüber im eBay Blog lesen.
Es tut schon fast weh wie dumm und blauäugig manche Leute über Google schreiben, nachdem Politiker bei einer Datenschutzdebatte im Jahre 2008 sich reichlich erstaunt geben angesichts längst bekannter und nachvollziehbarer Tatsachen.
Dass Google E-Mails scannt um auf den Kontext bezogene AdWords zu platzieren ist nicht einmal mehr ein offenes Geheimnis – es gehört praktisch schon zum Allgemeinwissen eines jeden Hausmeisters. Ob man Benutzer nicht vor die Wahl stellen könnte, dass eigene Daten nicht für Werbezwecke benutzt würden… Da ist wohl so mancher “Experte” in einen Dornröschenschlaf verfallen und hat Web-Evolution der letzten 5 Jahre verschlafen.
Und dann kommt das große Zeter und Mordio Geschrei. Jaja. Stattdessen sollten Firmen sich überlegen “Was würde Google tun?“, strategische Züge des Mega-Konzerns antizipieren, und die rasche Skalierbarkeit sowie geringe Grenzkosten der digitalen Kommunikation für eigene profitable Zwecke nutzen.
Aber es geht munter weiter: Google hält wieder einmal als böse Krake her wenn es eigentlich um “goggles” (engl.: Schutz- bzw. Schwimmbrille) geht. Wie gut können eigentlich Mitarbeiter der “Oberösterreichischen Nachrichten” abschreiben? Ein Armutszeugnis. Wozu denn die ganze Aufregung von wegen “Blogs versus Journalismus” wenn schon jeder halbherzige Blog besser recherchiert als irgendwelche unterbezahlte und bornierte Webredakteure?
Aber sogar die (leider immer weniger) renommierte heise Redaktion mutmaßt sehr vorsichtig was Google mit der Publicis-Kooperation beabsichtigt. Liegt das nicht auf der Hand? Naja, Intelligenz kann man eben nicht kaufen.
Ach du liebe Welt – anstatt Blödsinn zu schreiben und zuzusehen wie Google sich alles schnappt , lieber umgekehrt… oder? Ach ist doch bequemer so.
Wen es immer schon interessiert hat, zu erfahren, wie Gmail funktioniert, der findet auf mail.google.com/mvideo ein mit Beiträgen von Benutzern aus aller Welt zusammengebasteltes “Dokumentationsvideo”.
Die ganze Aktion wurde durch einen Aufruf im offiziellen Gmail Blog losgetreten. Ein Paradebeispiel für das “Mitmach-Web” 2.0!
Wir zeigen hier noch einmal das originale Video von Google, das auf YouTube vor über einem Monat veröffentlicht wurde:
Nanosites, Flying Layer, Video-Ads, Bigsize Banner – ständig werden neue Werbeformate erfunden, um eine möglichst hohe Aufmerksamkeit beim Webuser zu erzielen. Dieser wiederum will ja eigentlich gar keine Werbung. Aber ohne Werbung geht es einfach nicht. Und gerade klassische Bannerwerbung ist dazu geeignet, Image-Botschaften zu verbreiten.
Im Gegensatz zu den sogenannten “Sponsored Links” der Suchmaschinen, wo der User aktiv Begriffe sucht, muss Bannerwerbung bedarfsweckend, emotionalisierend, hervorstechend sein. Manche Benutzer stehen dem jedoch nicht gerade positiv gegenüber und setzen Blocker ein, um die Werbung komplett auszublenden.
Roland Kreutzer, seines Zeichens Chef von Tripple Internet, hat dazu einen gewagten, aber doch treffenden Eintrag im Standard abgesetzt.
Auf Werbeblogger schließlich gibt es ebenfalls einen interessanten Artikel über die Herausforderungen, denen sich klassische Bannerwerbung stellen muss angesichts der Möglichkeiten von AdBlockern.
Im vergangenen Monat hat Євген Докукін – besser bekannt unter dem Pseudonym MustLive – auf seinem lapidar als “Websecurity” betitelten Blog über 100 Sicherheitslücken von 30 Suchmaschinen gelistet.
Meistens handelt es sich um sogenannte Cross Site Scripting bzw. XSS-Angriffe. Nicht einmal die Hälfte der Schwachstellen seien laut Angaben des Autors mittlerweile eliminiert. Und gerade einmal zwei Betreiber haben sich für seine Bemühungen bedankt.
Auf seinem Blog befinden sich auch Links, die zusätzliche URL-Parameter mit JavaScript Code den Suchmaschinen übergeben. Diese führten dann den Code aus und zeigen – im Fall von Google – dem “Angreifer” die FTP-Passwörter von YouTube-Usern.
Lange hat es nicht gedauert, schon gibt eBay klein bei und schaltet wieder Anzeigen bei Google. Angeblich zwar nicht in dem früheren Ausmaß, aber wer weiß ob das nicht nur eine Übergangsphase ist. Damit hat das Unternehmen zwar gezeigt, dass es sich 10 Tage ohne Google AdWords “aushalten” lässt, doch wirklich befriedigende Zahlen dürfte das “Experiment” nicht hervorgebracht haben.
Und wo eBay nun die Hosen heruntergelassen hat kann sich Google seiner Position sicherer sein als je zuvor. Vielleicht diktiert die Suchmaschine dem weltgrößten Online Marktplatz in baldiger Zukunft, dass Händlern die Nutzung von (Google) Checkout nicht mehr verboten werden darf.
Es verhält sich fast wie beim Pokerspiel: Wer mit vielen Jetons dabei ist lässt sich nur schwer durch einen Bluff überlisten!

