Google kauft DoubleClick

Google kauft um 3,1 Mrd. Dollar das Unternehmen DoubleClick und setzt sich damit – wie zu erwarten war – gegen Microsoft, AOL und Yahoo durch.

Zuvor hat das Unternehmen Hellman & Friedman Mitte 2005 Teile von DoubleClick um 1,1 Mrd. Dollar gekauft. Auch wenn die Summe zu hoch scheint – es ist einfach ein strategischer Zug für Google. Die Transaktion soll bis Jahresende abgewickelt werden.

Das Google Glas und der DoubleClick Schlüsselanhänger

Zufällig habe ich auf meinem Schreibtisch Dinge von beiden Unternehmen, nicht nur deren Cookies im Web-Browser: Vor einigen Monaten noch aus Langeweile fotografiert, heute schon zu einer „zeitgeistigen Montage“ zusammengefügt. ;)

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Mit dem Fahrrad zu Google

Google schenkt Mitarbeitern in EMEA-Ländern (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) ein Fahrrad – eine kleine Sensation, ein PR-Gag oder wieder ein genialer Schachzug von Google? Wahrscheinlich von allem etwas.

Laut Google soll nicht nur die Fitness der Mitarbeiter garantiert werden, sondern das Unternehmen möchte damit auch seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

„Wir wollen nicht nur neue Technologien für Internetnutzer einführen, sondern auch neue Angebote für unsere Mitarbeiter. Wir denken, dass diese fantastischen Fahrräder dazu beitragen werden, dass Googler in Europa, dem Mittleren Osten und Afrika fit und gesund bleiben, ihre Stadt besser kennenlernen und die Umweltbelastung durch ihren Arbeitsweg verringern“, sagt Holger Meyer von Google.

Google treibts bunt

Auf der amerikanischen Google-Seite google.com kann man seit kurzem Themes auswählen, die den visuellen Look der Seite komplett verändern.

Damit Google nicht mit der Tradition der schlichten typischen Startseite brechen muss, beziehen sich diese Themes „nur“ auf die personalisierte Google-Startseite. Trotzdem ist dieses Vorgehen sehr mutig, denn bei den Themes rückt das Google Logo unauffällig in den Hintergrund.

Google hat allerdings schon seit 1999 mit den „Doodles“ – Abwandlungen des Google Logos zu bestimmten Anlässen – eindrucksvoll demonstriert, dass ein verzweifelt anmutendes Festhalten an einer starren CI nicht notwendig ist, um eine Marke erfolgreich zu etablieren. Aber welcher Markenverantwortliche eines größeren Unternehmens würde sich dies schon eingestehen wollen?

Alle Google Doodles auf einen Blick: Google Holiday Logos.

Microsoft sieht Google als „Wecker“

Laut Chefarchitekt Ray Ozzie sieht man Microsofts Weg in eine erfolgreiche Zukunft darin, die Dinge zu tun die Google nicht tut. Das macht vielleicht auch Sinn, würde es sich dabei nicht um Einfälle handeln, auf die die Welt nicht gewartet hat: So will man weiterhin Software in Kombination mit Online Diensten anbieten und denkt nicht an eine Portierung der Office Familie als reine Internetanwendung, obwohl der Erfolg von Google als „Weckruf“ zu verstehen sei.

Google, don’t be evil!

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