Macht Google jetzt einen auf Wikipedia?

“Knol” heißt die neue, derzeit noch in einer “Closed Beta”-Phase befindliche Wissensplattform, die Google bereitstellen möchte. Die wesentlichsten Unterschiede zu Wikipedia? Knol bietet die Möglichkeit, AdWords Textanzeigen zu schalten.

Außerdem sollen die Verfasser von Einträgen stärker hervorgehoben werden. Daraus folgt allerdings, dass es für einen Eintrag auch mehr als einen “knol” – so wird die Wissenseinheit zu einem bestimmten Begriff genannt – geben kann. Die besseren (Einträge bzw. “knols”) sollen sich dann durchsetzen – ein netter Web 2.0 Gedanke, der jedoch auch die Frage aufwirft, welcher Mensch denn alleine einen ganzen Artikel schreiben kann. Hier scheint also die Wikipedia konzeptuell überlegen zu sein.

Mehr dazu gibt es hier zu lesen:
Bericht über Knol auf welt.de
Bericht über Knol auf heise.de
Bericht über Knol in der futurezone (orf.at)
Bericht über Knol auf derStandard.at

Spannend hört sich das an. Und sorgt natürlich wieder für Diskussionen.

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1 Kommentar zu “Macht Google jetzt einen auf Wikipedia?”


  • Mir gefällt der Gedanke, den Autor des Artikels mehr hervorzuheben.
    Das macht es mir und meinen zahlreichen Studienkollegen weltweit leichter Internetquellen für Universitätsarbeiten zu verwenden :)

    Wikipedia wird ja wirklich kaum akzeptiert (selbst wenn der Autor ein verdeckter Experte und der Artikel als exzellent eingestuft ist).

    Insofern hoffe ich, dass Knol erfolgreich wird und zusammen mit Wikipedia Coexistieren kann.

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