Archiv der Kategorie 'Online Marketing'

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eBay ist wieder nett zu Google

Lange hat es nicht gedauert, schon gibt eBay klein bei und schaltet wieder Anzeigen bei Google. Angeblich zwar nicht in dem früheren Ausmaß, aber wer weiß ob das nicht nur eine Übergangsphase ist. Damit hat das Unternehmen zwar gezeigt, dass es sich 10 Tage ohne Google AdWords “aushalten” lässt, doch wirklich befriedigende Zahlen dürfte das “Experiment” nicht hervorgebracht haben.

Und wo eBay nun die Hosen heruntergelassen hat kann sich Google seiner Position sicherer sein als je zuvor. Vielleicht diktiert die Suchmaschine dem weltgrößten Online Marktplatz in baldiger Zukunft, dass Händlern die Nutzung von (Google) Checkout nicht mehr verboten werden darf.

Es verhält sich fast wie beim Pokerspiel: Wer mit vielen Jetons dabei ist lässt sich nur schwer durch einen Bluff überlisten!

eBay kündigt Google in Amerika

Der Streit zwischen eBay und Google nimmt neue Dimensionen an: Nachdem Google mit seinem Online Bezahldienst Checkout begonnen hat, dem Marktführer PayPal Konkurrenz zu machen, begann eBay seine Händler daran zu hindern, Google’s Checkout zu benutzen. Daraufhin lud Google die eBay-Händler zur “Let Freedom Ring” Party ein, parallel zu eBay’s eigener Hausveranstaltung “eBay Live”. Nach Protesten von eBay hat Google jedoch die Party inzwischen abgesagt.

Doch das Kriegsbeil scheint dadurch nicht wieder begraben worden zu sein. Als scheinbare Konsequenz schaltet eBay keine Werbung mehr auf der amerikanischen Google-Seite. Die Plattform eBay war bisher einer der größten Werbekunden von Google.

“Wir prüfen nun, welchen Einfluss dieser Schritt auf unsere Seitenzugriffe hat. Gleichzeitig testen wir andere Werbeformen”, sagte ein Sprecher der deutschen Tochtergesellschaft. In Deutschland wäre dieser Schritt nicht möglich, denn im Gegensatz zu Amerika, wo Google einen Anteil von 50% am gesamten Suchmaschinenmarkt innehält (Branchenkollege Yahoo! liegt bei 28%) macht in Deutschland bzw. Österreich der Anteil von Google rund 90% aus. Eine Ausweitung auf andere Länder sei auch nicht geplant, sagte der Sprecher.

eBay setzt zudem verstärkt auf Web2.0 und Affiliate Marketing. So lassen sich Angebote aus eBay in MySpace, bebo bzw. Blogs einbinden.

Nachdenklich sollte die Tatsache stimmen, dass PayPal von vielen eBay Nutzern nicht gutgeheißen wird und in der Community zumeist auf Ablehnung stößt. Wurde hier nur ein Stein des Anstoßes gesucht für ein Experiment, das man sonst bei eBay ohnehin durchgeführt hätte?

Apple und Bebo

Apple geht eine Kooperation mit der in San Francisco ansässigen Plattform Bebo ein. Bebo verzeichnet laut eigenen Angaben über 8 Millionen Besucher allein aus Irland und Großbritannien, sowie 500.000 aktive Künstler, die ihre eigene Musik auf der Plattform promoten und Fans direkt kontaktieren können.

Den Benutzern wird ein Kauf von Songs aus dem iTunes Shop ermöglicht, ohne die Plattform Bebo verlassen zu müssen. Jeden Samstag wird eine frei downloadbare Single aus dem iTunes Shop vorgestellt.

Kurz zuvor hat Yahoo! bereits Interesse an einer Übernahme der Plattform Bebo bekundet. Analysten gingen von einer möglichen Kaufsumme von einer Milliarde Dollar aus. Apple hat den Vertrag als “Super-Affiliate-Vereinbarung” bezeichnet.

Ask Jeeves im neuen Gewand

Ask präsentiert sich in neuem Gewand. Man kann nun das Web, Blogs, Videos und vieles mehr durchsuchen. Die Seite wirkt sehr aufgeräumt, allerdings wird das Designprinzip welches auf der Startseite gewählt wurde nicht weitergeführt und auch die Ergebnisse lassen noch etwas zu wünschen übrig.

Dass dadurch viele neue Anwender hinzukommen, davon geht Doug Leeds, Vice President Product Management bei Ask, nicht einmal aus. Ziel von Ask sei es, weltweit die 50 Millionen Benutzer weltweit zu erreichen, die ask.com angeblich regelmäßig benutzen.

Das ursprüngliche Prinzip, dass man dem “Butler Jeeves” eine Frage stellen konnte und dieser eine Antwort im Web versucht hat zu finden, wurde anscheinend wieder fallen gelassen. Damit hat Ask jedoch das wichtigste Merkmal zur Differenzierung verloren.

Mehr auf silicon.de lesen.

Zanox gekauft!

Die Axel Springer AG kauft zusammen mit PubliGroupe aus der Schweiz um mehr als 215 Millionen Euro den in Berlin ansässigen Affiliate-Netzwerk Betreiber Zanox.

Verkäufer sind unter anderem die drei Gründer von Zanox, Thomas Hessler (CEO), Jens Hewald (CTO) und Heiko Rauch (COO/CFO). Die Akquisition erfolgt rückwirkend zum 1. Jänner 2007 und muss noch von der Kartellbehörde abgesegnet werden. Die Gründer werden die beiden Gesellschaften auch weiterhin leiten.

Ob nun nach Zanox und affili.net bereits eine andere große Mediengruppe nach Schweden zu TradeDoubler schielt?

Microsoft übernimmt doch nicht Yahoo!

Es wird wohl doch nichts mit Microsoft und Yahoo – das in letzter Zeit kursierende Gerücht einer Übernahme dürfte sich nicht bewahrheiten.

Vergangenen Freitag gab es Spekulationen über einen Kaufpreis in Höhe von 50 Milliarden Dollar. Immerhin gut für einen Kursanstieg der Yahoo-Aktie. Aber mehr ist bis jetzt auch nicht passiert. Yahoo ist übrigens zu Google weitaus besser positioniert als Microsoft und hat bereits einmal ein Übernahmeangebot des hinkenden Softwareriesen abgelehnt.

In dubio pro Google

Das Handelsblatt schreibt wieder. Diesmal wird jedoch der DoubleClick-Deal gutgeheißen (es ist auch ein anderer Autor).

Kein Wunder, schließlich hat Google-CEO Eric Schmidt eben erst verkündet: 63% Umsatzwachstum, 69% Gewinnwachstum. Dazu kommt noch, dass 1600 neue Arbeitsplätze – u.a. durch das neue Google “Büro” in Argentinien – geschaffen wurden und trotzdem der Anteil der Personalkosten am Umsatz zurückgegangen ist.

Tja, wenn die Zahlen stimmen, dann haben alle freundliche Nasenlöcher.

Google in Not?

Wie das Handelsblatt kürzlich schreibt, befindet sich Google weniger in einem Kaufrausch als in einer Notlage. Dagegen hält der Standard, die Aktionen von Google seien vor allem für die Konkurrenz alarmierend.

Die Wahrheit liegt nicht nur dazwischen sondern sowohl auf der einen als auch auf der anderen Seite.

» mehr zum Thema ‘Google in Not?’ lesen

Google kauft DoubleClick

Google kauft um 3,1 Mrd. Dollar das Unternehmen DoubleClick und setzt sich damit – wie zu erwarten war – gegen Microsoft, AOL und Yahoo durch.

Zuvor hat das Unternehmen Hellman & Friedman Mitte 2005 Teile von DoubleClick um 1,1 Mrd. Dollar gekauft. Auch wenn die Summe zu hoch scheint – es ist einfach ein strategischer Zug für Google. Die Transaktion soll bis Jahresende abgewickelt werden.

Das Google Glas und der DoubleClick Schlüsselanhänger

Zufällig habe ich auf meinem Schreibtisch Dinge von beiden Unternehmen, nicht nur deren Cookies im Web-Browser: Vor einigen Monaten noch aus Langeweile fotografiert, heute schon zu einer “zeitgeistigen Montage” zusammengefügt. ;)

Die Meldung Google kauft DoubleClick auf GoogleWatchBlog lesen.

Goldbach Media und AdLINK Aktientausch

Die Goldbach Media Gruppe erwirbt 50 bzw. 30 Prozent der Anteile von AdLINK Schweiz und Österreich. Im Gegenzug erwirbt AdLINK 19,4 Prozent der Goldbach-Aktien. AdLINK und Goldmedia wollen künftig bei der Vermarktung konvergenter Medien kooperieren und zusammen den osteuropäischen Markt erschließen.

AdLINK ist in Europa und in den USA vertreten. Zur AdLINK-Gruppe gehören auch die Affiliate-Plattform affilinet und der Domain-Händler Sedo. Die AdLINK-Gruppe ist wiederum ein Teil des United-Internet Konzerns, dem bekannte Produkte wie GMX, 1&1, web.de und mehrere Whitelabel Hosting-Plattformen gehören.

Pressemitteilung von AdLINK vom 13. April 2007.