Archiv der Kategorie 'e-commerce'

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Googlezon – eine Vision

Wohin wird sich die digitale Welt entwickeln? Wie wird die Medienlandschaft, die heute schon durch Blogs, Personalisierung und user-generierte Inhalte dominiert wird, in 7 oder 8 Jahren aussehen?

Mit diesen Fragen haben sich Robin Sloan und Matt Thompson von SnarkMarket beschäftigt.

Herausgekommen ist ein spannendes, teilweise beängstigendes Flash Video – und das kann man sich unter dem klingenden Namen Google Epic 2015 mit deutscher Synchronisation oder im Original als Epic 2014 bzw. Epic 2015 anschauen.

Online-Werbung vs. AdBlocker

Nanosites, Flying Layer, Video-Ads, Bigsize Banner – ständig werden neue Werbeformate erfunden, um eine möglichst hohe Aufmerksamkeit beim Webuser zu erzielen. Dieser wiederum will ja eigentlich gar keine Werbung. Aber ohne Werbung geht es einfach nicht. Und gerade klassische Bannerwerbung ist dazu geeignet, Image-Botschaften zu verbreiten.

Im Gegensatz zu den sogenannten “Sponsored Links” der Suchmaschinen, wo der User aktiv Begriffe sucht, muss Bannerwerbung bedarfsweckend, emotionalisierend, hervorstechend sein. Manche Benutzer stehen dem jedoch nicht gerade positiv gegenüber und setzen Blocker ein, um die Werbung komplett auszublenden.

Roland Kreutzer, seines Zeichens Chef von Tripple Internet, hat dazu einen gewagten, aber doch treffenden Eintrag im Standard abgesetzt.

Auf Werbeblogger schließlich gibt es ebenfalls einen interessanten Artikel über die Herausforderungen, denen sich klassische Bannerwerbung stellen muss angesichts der Möglichkeiten von AdBlockern.

Ikea – bloggst du noch oder wurdest du schon verwarnt?

Eigentlich eine verblüffend gute Marketingidee, ganz nach dem Web 2.0 Gedanken und vollständig dem AAL-Prinzip (andere arbeiten lassen) folgend: Auf dem deutschen Pendant www.ikeahacker.de zu ikeahacker.blogspot.com konnte man bis vor kurzem noch die spannendsten Bastelanleitungen zum Thema “Pimp my IKEA-Möbel” lesen.

Doch damit ist jetzt Schluß – der schwedische Möbelriese hat dem jungen und erfolgreichen Blog den Riegel vorgeschoben. Die Frankfurter Rundschau berichtete darüber vergangene Woche.

Bleibt nur zu hoffen, dass das internationale Pendant von Ikeahacker nicht dasselbe Schicksal erleidet. Allein die dort vorgestellten Varianten von aus IKEA-Truhen umgemodelten Katzenklos sind einfach nur kultig. Möbelmodding deluxe – lasst dem Anwender doch den Spaß am kreativ sein und schaut euch vielleicht die eine oder andere Idee ab, liebe Ikea-Leute.

Hamburg gibt Watchblogs keine Chance

Das Oberlandesgericht Hamburg urteilt wieder einmal scharf in Sachen Markenschutz: Wer nicht zu einem Unternehmen gehört, darf auch kein unternehmensname(-)blog.de betreiben. Ist das etwa das Aus für Stefan Niggemeiers Bildblog?

Bloggern zufolge habe der Finanzdienstleister MLP eben ein solches Blog verklagt – das zugehörige Blog wurde inzwischen in MLP-Watchblog umbenannt. MLP hat diese Gerüchte vorerst nicht bestätigt.

In diesem Fall ist jedoch nicht der Markenschutz ausschlaggebend, sondern – im Falle von MLP völlig zu Unrecht – das Namensrecht: Das Bildblog und die Bild Zeitung üben beide primär journalistische Tätigkeiten aus – damit könnte eben das Bildblog den “Funktionsbereich des Unternehmens beeinträchtigen”. Im Falle von MLP kann man von einer solchen Übereinstimmung nicht ausgehen.

Die “Bildblog”-Betreiber werden auf jeden Fall weiterarbeiten.

Lesetipps:
Die Spiegel-Story um das Urteil des OLG Hamburg, Bildblog, MLP-Blog u.s.w.
Ein Bericht auf ProBloggerWorld zum OLGH-Urteil, Bundesligablog u.s.w.

eBay ist wieder nett zu Google

Lange hat es nicht gedauert, schon gibt eBay klein bei und schaltet wieder Anzeigen bei Google. Angeblich zwar nicht in dem früheren Ausmaß, aber wer weiß ob das nicht nur eine Übergangsphase ist. Damit hat das Unternehmen zwar gezeigt, dass es sich 10 Tage ohne Google AdWords “aushalten” lässt, doch wirklich befriedigende Zahlen dürfte das “Experiment” nicht hervorgebracht haben.

Und wo eBay nun die Hosen heruntergelassen hat kann sich Google seiner Position sicherer sein als je zuvor. Vielleicht diktiert die Suchmaschine dem weltgrößten Online Marktplatz in baldiger Zukunft, dass Händlern die Nutzung von (Google) Checkout nicht mehr verboten werden darf.

Es verhält sich fast wie beim Pokerspiel: Wer mit vielen Jetons dabei ist lässt sich nur schwer durch einen Bluff überlisten!

eBay kündigt Google in Amerika

Der Streit zwischen eBay und Google nimmt neue Dimensionen an: Nachdem Google mit seinem Online Bezahldienst Checkout begonnen hat, dem Marktführer PayPal Konkurrenz zu machen, begann eBay seine Händler daran zu hindern, Google’s Checkout zu benutzen. Daraufhin lud Google die eBay-Händler zur “Let Freedom Ring” Party ein, parallel zu eBay’s eigener Hausveranstaltung “eBay Live”. Nach Protesten von eBay hat Google jedoch die Party inzwischen abgesagt.

Doch das Kriegsbeil scheint dadurch nicht wieder begraben worden zu sein. Als scheinbare Konsequenz schaltet eBay keine Werbung mehr auf der amerikanischen Google-Seite. Die Plattform eBay war bisher einer der größten Werbekunden von Google.

“Wir prüfen nun, welchen Einfluss dieser Schritt auf unsere Seitenzugriffe hat. Gleichzeitig testen wir andere Werbeformen”, sagte ein Sprecher der deutschen Tochtergesellschaft. In Deutschland wäre dieser Schritt nicht möglich, denn im Gegensatz zu Amerika, wo Google einen Anteil von 50% am gesamten Suchmaschinenmarkt innehält (Branchenkollege Yahoo! liegt bei 28%) macht in Deutschland bzw. Österreich der Anteil von Google rund 90% aus. Eine Ausweitung auf andere Länder sei auch nicht geplant, sagte der Sprecher.

eBay setzt zudem verstärkt auf Web2.0 und Affiliate Marketing. So lassen sich Angebote aus eBay in MySpace, bebo bzw. Blogs einbinden.

Nachdenklich sollte die Tatsache stimmen, dass PayPal von vielen eBay Nutzern nicht gutgeheißen wird und in der Community zumeist auf Ablehnung stößt. Wurde hier nur ein Stein des Anstoßes gesucht für ein Experiment, das man sonst bei eBay ohnehin durchgeführt hätte?

Google Gears = Cookies++

Während Meldungen über einen abgebildeten Kater derzeit Schlagzeilen machen, scheint sich Google fast schon heimlich einen dicken Fisch an Land gezogen zu haben:

So arbeitet man an einem System, um (vor allem dynamischen, Ajax-basierenden) Webapplikationen das Abspeichern lokaler Daten in einer Art Datenbank auf dem Rechner des Benutzers zu ermöglichen.

Das ganze hört auf den trendig klingenden Namen “Google Gears” und könnte bald einen neuen Standard begründen, so wie es einst mit Cookies passiert ist.

Mehr über Google Gears kann man auch im GoogleWatchBlog lesen.

Die “Erfindung” der Cookies geht auf Netscape 2.0 und die Anfänge des (bunten) Internets zurück. Damals waren Cookies die einzige Möglichkeit, einen Benutzer über die Dauer einer durchgehenden Internetsitzung zu identifizieren bzw. zu verfolgen. Heute nutzt fast jede Website Cookies für unterschiedliche Zwecke (z.B. das Speichern von einfachen, lokalen Einstellungen oder für User Tracking).

Lizenzfreie Bilder bei piqs.de

Auf der Web 2.0 Fotocommunity und Bilddatenbank piqs.de kann man ähnlich wie in flickr Bilder uploaden und anderen Benutzern für bestimmte Zwecke zur Nutzung freigeben, mit einem Unterschied: Bei piqs.de entscheiden die User, ob ein Foto online gestellt wird.

Und so findet man dort recht beeindruckende Fotos, die auch für kommerzielle Zwecke kostenfrei genutzt werden können. Alle Fotos liegen unter der Creative Commons Attribution Lizenz. Bei jeder Veröffentlichung eines Bildes muss auch der Name des Fotografen genannt werden.

Konzeptioniert wurde piqs.de von Christian Solmecke, der mit der Preisvergleichsdatenbank billige-fotos.de bereits langjährige Erfahrung auf dem Markt der digitalen Fotografie gesammelt hat. Programmiert wurde die Seite von der Mannheimer Internetagentur Dots United.

Google Checkout kommt nach Europa

Seit Freitag bietet Google sein Online-Bezahlsystem “Checkout” auch in Großbritannien an. Damit ist klar, dass in Kürze auch Deutschland – und in Folge Österreich und die Schweiz – an die Reihe kommen werden.

“We’re excited to tell you that as of this morning the speed, security, and convenience of Google Checkout is available to online shops and shoppers in the United Kingdom.” — Jerry Dischler, Senior Product Manager, im offiziellen Google Blog

Für Anwender die bereits Google Mail, Google Kalender oder die personalisierte Google Startseite nutzen, wäre “Checkout” bloß ein weiterer Menüpunkt im “Google-Fenster zum Internet”: Einmal beim Google Konto angemeldet, kann man bequem bei allen Händlern, die Checkout unterstützen, einkaufen und bezahlen. Besser gehts nicht.

Für Händler ist “Checkout” allerdings ein zweischneidiges Schwert. Einerseits bietet die Integration eine bessere Reichweite, andererseits weiß Google damit praktisch über alle Transaktionen bescheid. Für viele große e-commerce Unternehmen ist ja bereits die Einbindung des Google Tracking Codes zur Messung der Umsatzperformance von AdWords ein heikles Thema.

Google bietet natürlich auch entsprechende “Zuckerl” an, um die Verbreitung zu fördern: Kunden die sich innerhalb eines Monats anmelden, bekommen einen Rabatt auf ihren ersten Einkauf. Für teilnehmende Händler sind bis Ende 2007 alle Transaktionen kostenlos. Danach lassen sich diese Kosten durch Buchung von Google AdWords gegenrechnen.

Angeblich ist man bereits dabei, Checkout auch für andere europäische Länder zu lokalisieren…

Offizielle Pressemitteilung im Google Blog lesen.

Mozilla kooperiert mit eBay

Die Mozilla Corporation plant eine Zusammenarbeit mit eBay International in Frankreich, Deutschland und Großbritannien.

Beide Unternehmen kündigten ein Firefox Partnerprogramm an, um “das Online-Auktionserlebnis für Menschen in Frankreich, Deutschland und Großbritannien zu verbessern”. Laut Pressemitteilung arbeite man an Technologien “damit Benutzer von eBay jederzeit, egal auf welcher Website sie gerade sind, in Firefox über den Status ihrer Auktionen bescheid wissen.”

Weitere Details sind noch nicht bekannt, sollen aber angeblich noch im zweiten Quartal 2007 verkündet werden.