Das österreichische Bundesheer hat ein neues Video produzieren lassen. Man möchte ja “Web 2.0 sein”, und außerdem: “Hauptsache YouTube”.
Der Schuß ging – zumindest was das “Image” betrifft – nach hinten los. Obwohl das ÖBH diesbezüglich auch nichts zu verlieren hat. Abgesehen davon ist der Clip jedoch eine schlechte Kopie des ukrainischen Originals. Aber schauen wir uns einmal alles der Reihe nach an!
1. Austrian Armed Forces Ad: “Don’t re-invent the wheel.” So schlecht, dass er schon wieder lustig ist. Und vielleicht sogar beabsichtigt?
Vicky Christina Barcelona? Nein, das war doch eine andere Geschichte…
Beginnen wir im Reich der Mitte, wo Google einen neuen Weg einschlagen möchte. Grund dafür ist ein Cyberangriff auf Google und andere Unternehmen der vermutlich von China, laut Quellen wie GoogleWatchBlog sogar von der chinesischen Regierung, ausgeht.
Beachtenswert die Tatsache, dass die Google Führung aus den USA hier so rasch reagiert und offen Stellung bezogen hat. Google nennt in diesem Artikel auch Blogs und Seiten auf denen die Art des Angriffs präzise beschrieben ist.
Die Angriffe hätten sich vor allem auf die Gewinnung von privaten Daten von chinesischen Dissidenten und Menschenrechtsaktivisten konzentriert, neben Google waren noch einige andere Unternehmen betroffen. Google empfiehlt Benutzern, im eigenen Interesse Sicherheitsvorkehrungen zu treffen.
Auch wenn man dies als Imagepflege betrachten könnte, immerhin ist Google ein börsennotiertes Unternehmen und die Ankündigung, ein Engagement in einem wirtschaftlich aufstrebenden Land zu beenden hat nicht zuletzt potentielle Auswirkungen auf den Aktienkurs. Und klar, Googles Anteil in China am Suchmaschinenmarkt ist bescheiden, aber ein kleiner Anteil in einem großen Land ist immer noch mehr als ein großer Anteil in vielen kleinen Ländern.
Es gibt einen interessanten Artikel zu den Gerüchten und Meldungen rund um das Thema Google & China im WSJ Blog. Unter anderem geht es darum:
Google hätte in China versagt.
Die Seite google.com wäre in China nicht erreichbar.
Gmail Server würden in China stehen.
SERPs von google.cn wären bereits unzensiert.
Google hätte chinesische Dissidenten als Ziel der Angriffe identifiziert.
Google hätte die Büros in China bereits geschlossen.
Es bleibt weiterhin spannend – und möglicherweise gibt es ja ab Montag schon die nächsten Meldungen dazu.
Endlich bringt Google sein Google Phone offiziell heraus. Auf den ersten Blick scheint es als hätte man viel von Apple abgeschaut. Was auch sinnvoll ist. Und Google Talk ist integriert. Bis das Teil zu uns kommt dürften aber noch ein paar Monate ins Land ziehen.
Panikmache, gefährliches Halbwissen, Diskussionen auf Bild-Niveau. Selbiges gelesen im heutigen Standard(!). Dennoch gibt es differenzierte Ansichten – aber nur bei den Gastkommentaren.
Leonhard Dobusch, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Management der freien Universität Berlin, hat schon recht, wenn er in einem Gastkommentar im heutigen Standard aufzeigt, dass die “Debatte um Google Books” etwas seltsame Ausmaße annimmt.
Eine Wiener Schriftstellerin habe sich beklagt, Google greife mit der Digitalisierung von Büchern in ihre Persönlichkeitsrechte (sic!) ein. Die österreichische Verwertungsgesellschaft für Autoren beschuldigt Google, die größte Urheberrechtsverletzung aller Zeiten zu begehen. Und ein Grazer Autor bezeichnet Google als “psychotischen Riesenkonzern”.
Gebacken vor 109 Tagen und 19 Stunden Tags:Apple, Games.
Machinarium, ein fantastisches, düsteres und zugleich putziges Point & Click Adventure in dem ein Roboter zuerst einmal auf einer Müllhalde landet, gibt es aktuell um ca. 15 Euro für Mac, Windows und Linux.
Auf der Advertising Week 2009 zeigte Google 87 coole Sachen die man mit den hauseigenen Google Tools machen kann.
Vom interaktiven Freerunning Spiel über diverse Mashup und Mixup-Projekte (ThruYou, Sour, Mosaic Music Video, etc.) bis zu kompletten Firmensites(!) auf YouTube (BooneOakley).
In Real-Time beobachten wo gerade welches Produkt auf Zappos gekauft wurde, auf Ohio Piano spielen(!) oder in Google Maps mit Autos um die Wette fahren.
Jack Wolfskin blamiert sich zur Zeit vollständig im Netz, berichtet unter anderem der Spiegel Online. Das Unternehmen geht nach dem peinlichen Rechtsstreit mit der Berliner Tageszeitung taz dazu über, Privatpersonen, die auf der Bastel-Community DaWanda Produkte mit Katzen(!)pfoten eingestellt haben, abzumahnen.
Eine sehr kreative Methode, um eine Einladung zu Google Wave zu bekommen, hat sich der YouTube User “Epipheo” einfallen lassen. Lars (Anmerkung: Der Erfinder von Google Earth und Google Wave) findet es “brilliant”!
Achja, falls jemand eine Einladung für Google Wave übrig hat – immer nur her damit! Einfach eine Mail an blog [at] googlehupf.org schreiben.
Gruppieren von E-Mails, proaktiver Spam-Filter, gute Suchfunktion und Real-Time Chat – vier Vorteile von Gmail dargestellt als Puppentheater mit selbstgebastelten Marionetten aus Büroartikeln.